
Lang geplant, endlich durchgeführt. Ausgehend vom Parkplatz an der Dibonahütte gings über einen Serpentinensteig zum Rifugio Pomedes, dann weiter zum Einsteig. Im unteren Teil der Ferrata Olivieri war einiges los, Wartezeiten haben sich aber dann doch in Grenzen gehalten und Überholen war meist stressfrei möglich. Nette Plaudereien mit einem australischen Ehepaar, das sich nicht ganz sicher war ob es weitergehen soll. Eine sehr abgespeckte Gratkante im mittleren Drittel ist meiner Meinung nach die Schlüsselstelle der ganzen Tour.
Im Bereich der oberen Ferrata wurde es dann neblig und ganz oben auch etwas regnerisch, Hagelreste der Gewitter vom Vortag inklusive. Am Gipfel habe ich mich mit einem Italiener unterhalten der noch über die eigentlich gesperrte Ferrata Lamon zur Tofana di Dentro weiter wollte.
Ich bin über den alpinen, aber einigermaßen gut markierten Abstieg über die Forcella del Valon abgestiegen. Die ersten 50hm nach dem Abzweig von der Ferrata Lamon sind noch sehr unangenehm, danach gibts noch ein paar Eisreste unterm Schotter die etwas Vorsicht verlangen. Ist man aber oberhalb vom Eissee angelangt wirds einfacher. Es folgen lange Querungen bis zu den Kriegsstellungen in der Forcella del Valon wo ich ein Gewitter abgewartet habe. Mit lädierten Seilsicherungen ins lange Kar absteigen und dann gut 400hm im Kies abfahren bis zur Giussani Hütte.
Herrliche Rundtour mit Kraxelstellen bis II und Klettersteigpassagen bis D.